Erwin Huber | Mitglied des Landtags
 
   
Stimmkreis / Niederbayern
15.04.2015, 12:01 Uhr Übersicht | Drucken

Besuch des Bauernverbandes im Landtag

50 Mitglieder der Bauernverbandes im Raum Landshut nutzten das Angebot einer Besuchsfahrt in den Landtag, um dort ihren Stimmkreisabgeordneten Erwin Huber, MdL zu besuchen und das politische Geschehen im Landtag kennenzulernen.



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Schon am frühen Morgen brach der Bus in die Landeshauptstadt auf. Im Landtag angekommen wurde die Besuchergruppe von Manuela Wagenbauer, Mitarbeiterin von Erwin Huber, begrüßt. Zuerst konnten die Besucher einen Film über das Maximilianeum, den Sitz des Bayerischen Landtags und dessen Geschichte sowie die Abläufe im politischen Alltagsgeschehen ansehen. Anschließend wurde die Gruppe aufgeteilt und konnte an einer Sitzung des Landwirtschafts-, Petitions- und Innenausschuss zuhören. Es folgte eine Diskussion mit Erwin Huber im Plenarsaal. Es wurden viele lokalpolitische Themen aus dem Stimmkreis diskutiert, insbesondere Fragen zur Energiewende und der Agrarpolitik interessierten die Teilnehmer. Erwin Huber zeigte sich dabei auch kritisch und betonte, man dürfe neue wissenschaftliche Erkenntnisse nicht unterschätzen. Gerade die Landwirtschaft habe daraus bereits viele Vorteile gezogen, da durch neue Zuchtmethoden etwa Kühe deutlich leistungsfähiger werden. Gleichzeitig resultiert dies auch aus verbesserten Haltungsbedingungen für die Tiere und gerade bei diesem Punkt gilt es, sich für weitere Verbesserungen nicht zu verschließen. Verbraucher verlangen immer mehr Transparenz und fordern Informationen, wie und wo ihre Produkte erzeugt werden. Die Landwirtschaft dürfe sich dem Zeitgeist nicht verschließen. Gleichzeitig lobte er die viele Mühe, die die bäuerlichen Familien in ihre Betriebe investieren, so kommt es auch, dass die Landwirtschaft beinahe ein gleich hohes BIP produziert, wie die Automobilwirtschaft in Deutschland. 

 

Nach dem Mittagessen im Hofbräu stand für die Besuchergruppe ein weiteres Highlight auf dem Programm: Erwin Huber vermittelte ihnen einen Termin im Landwirtschaftsministerium und die Gelegenheit, mit Staatsminister Helmut Brunner persönlich Fragen zur Agrarpolitik zu diskutieren.

 

Die Landwirte beklagten allen voran die viele Bürokratie, die inzwischen zu ihrem Berufsalltag gehört. Staatsminister Brunner erläuterte, dass diese Regelungen überwiegend von der EU stammten und notwendig seien, um Qualitätsstandards zu sichern. Auch stand die Frage im Raum, aus welchem Grund die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse in Deutschland auf einem eher schlechten Niveau sind. Minister Brunner stellte klar, dass von staatlicher Seite keine Grundlage gegeben sei, die Preise festzusetzen. Dies wäre ein klarer Widerspruch zur sozialen Marktwirtschaft. Die Preise richteten sich nach Angebot und Nachfrage und solange in Deutschland günstige Produkte von den Verbrauchern bevorzugt würden, würde sich daran auch nichts ändern. Bessere Preise könnten Landwirte etwa in Zukunft durch die „Initiative Tierwohl“ erzielen, einem neuen Label für tierfreundliche produzierte Lebensmittel.

 

Abschließend bedankte sich Manuela Wagenbauer bei allen Teilnehmern für ihr Interesse, ehe die Teilnehmer bei sehr schönen noch einen Ausflug in die Münchner Innenstadt und den Englischen Garten unternahmen.

 

Mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken von der Regierungs- und der Abgeordnetenarbeit in München kehrten die Besucherinnen und Besucher am Abend wieder nach Hause zurück.

Erwin Huber freute sich über den großen Zuspruch und die interessierten Besucher. „Genau diese Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern will ich als Landtagsabgeordneter jederzeit praktizieren.



   

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