Erwin Huber | Mitglied des Landtags
 
   
Anträge / Initiativen
Drucksachennummer: 17/16026

16.03.2017

Antrag der Abgeordneten
Kreuzer Thomas, Dr. Huber Martin, Huber Erwin, Freller Karl, Rotter Eberhard, Bocklet Reinhold, Heckner Ingrid, Baumgärtner Jürgen, Dr. Bernhard Otmar, Blume Markus, Brannekämper Robert, Flierl Alexander, Haderthauer Christine, Holetschek Klaus, Kirchner Sandro, König Alexander, Kreitmair Anton, Lorenz Andreas, Nussel Walter, Schöffel Martin, Schorer Angelika, Dr. Schwartz Harald, Stöttner Klaus, Tomaschko Peter, Winter Georg, Zellmeier Josef



Dr. Huber Martin

CSU

Züge aus den Münchner Umlandregionen auch durch die 2. Stammstrecke fahren lassen


Der Landtag wolle beschließen:

Die Staatsregierung wird aufgefordert, sich bei der Bayerischen Eisenbahngesellschaft dafür einzusetzen, dass bei der Angebotskonzeption für die 2. Stammstrecke im Rahmen vorhandener Mittel auch Regionalzüge aus den Umlandregionen mit geplant werden.

Dem Landtag ist zeitnah über den aktuellen Planungs- und Umsetzungsstand für das beabsichtigte Linienkonzept sowie über die einzusetzenden elektrischen Züge, mit denen die Regionalzugtauglichkeit der 2. Stammstrecke hergestellt werden soll, zu berichten.





Durch rechtzeitige Planung und eventuell durch eine Neuentwicklung der elektrischen Züge muss sichergestellt sein, dass bei Ende der Bauarbeiten auch Regionalzüge durch die 2. Stammstrecke fahren können.

Für die 2. Stammstrecke sind nur wenige Haltepunkte geplant und der Verkehr wird schneller fließen. Dadurch ist die 2. Stammstrecke gerade für Pendler aus Regionen außerhalb der unmittelbaren Umgebung Münchens wichtig. Sie ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Pendler ohne Umstieg noch schneller ihren Zielort erreichen können. Dies entlastet auch die Kapazitäten auf der heutigen S-Bahn-Stammstrecke.

Die 2. Stammstrecke ist ein sehr wichtiges Projekt für die Metropolregion München. Um es zu einem Projekt für die Regionen über München hinaus zu machen, muss gewährleistet sein, dass auch Regionalzüge - beispielsweise aus Mühldorf a. Inn und Augsburg - durch die Röhre fahren können.

Um gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilen Bayerns - in den Städten und in den ländlichen Räumen - herzustellen, braucht es eine gleichmäßige Verteilung von Arbeit und Wirtschaft. Die 2. Stammstrecke wäre auch ein wirtschaftlicher Gewinn für die ländlichen Regionen rund um München, wenn sie von überregionalen Zügen durchfahren werden könnte.

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