Erwin Huber | Mitglied des Landtags
 
   
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27.09.2017, 20:26 Uhr | Zurück zur Übersicht | Drucken
Schüten aus dem Gau Vilsbiburg zu Besuch im Landtag

Schützen „schossen quer“  im bayrischen Landtag

Am Pulsschlag der Politik – Einladung von MdL Erwin Huber

Vilsbiburg. Wenige Tage nach der aufregenden Bundestagswahl fühlte eine Gruppe aus Stadt und Umland den Pulsschlag der Politik im Bayer. Landtag. Bei der Diskussion mit MdL Erwin Huber ging es denn auch hauptsächlich um Bundespolitik, was manchen zum „Querschuss“ veranlasste.



Im Landtag mit Markus Söder und Erwin Huber
 
Schon am frühen Morgen brach der Bus in die Landeshauptstadt auf. In München angekommen wurde die Gruppe von Manuela Graf, Mitarbeiterin von Erwin Huber, begrüßt. Zu Beginn nahmen die Teilnehmer an einer Führung durch die Residenz München teil. Im Anschluss ging es weiter zum Mittagessen ins Franziskaner in der Münchner Innenstadt.

Nach dem Mittagessen machte sich die Gruppe auf den Weg in den bayrischen Landtag, wo sie Erwin Huber bereits erwartete, um mit den Besuchern über aktuelle politische Themen, insbesondere den Ausgang der Bundestagwahl zu diskutieren.  „Das Wahlergebnis im Stimmkreis spiegelt zunächst den allgemeinen Trend wider, nämlich die Schwächung der Volksparteien und das Erstarken der kleinen Parteien. Für die CSU ist das Wahlergebnis ein Schock. Noch nie habe ich in meinem langen politischen Leben einen Stimmenanteil unter 40 % verkraften müssen. Da muss noch viel nachgedacht werden, aber einige Ursachen liegen auf der Hand. Die CSU hat an FDP und AfD in großem Umfang Stimmen abgeben müssen“, eröffnete Erwin Huber die Diskussion.

„Ich führe den hohen AfD-Anteil in Niederbayern auf Ängste zurück, der Flüchtlingsstrom vom Herbst 2015, der gerade Passau, den Bayer. Wald und das Rottal betroffen hat, könnte sich wiederholen. Dafür gibt es zwar keinen realistischen Anhaltspunkt, aber Ängste sind viel leichter zu produzieren als abzubauen“, begründete Huber seine Analyse.

Nun ist eine Methode, den Menschen Angst zu machen, kein feiner Zug, aber das sei typisch für radikale Positionen. Die völlig veränderte Flüchtlingspolitik und die doch harte Haltung der CSU waren jedenfalls kein wirksames Bollwerk dagegen. Dass gerade der hohe Anteil von AfD-Stimmen zu einer Jamaika-Koalition mit den flüchtlingsfreundlichen Grünen zwingt, gehört schon eher zu den absurden Konsequenzen, stellte Huber heraus. .

„Wer AfD gewählt hat, bekommt dafür die flüchtlingsfreundlichen  Grünen in die Regierung. Das muss man sich erst einmal vorstellen!“ führte Erwin Huber zu der Frage aus, wie er sich den starken Stimmenanteil der AfD erkläre. Er schloss seine Ausführungen mit einem Plädoyer für eine ehrliche Diskussion, denn nur eine solche führe weiter. „Es muss keine Schnellschüsse geben, aber zum Parteitag im November muss uns schon einiges eingefallen sein“ appellierte Erwin Huber zum Abschluss.

Bei der Diskussion mit dem Politiker ging es dann schon hoch her und Huber hatte sich durchaus mit kritischen „Querschüssen“ zur Politik der CSU auseinanderzusetzen. Bei Gruppenfoto gesellte sich der zufällig vorbeikommende Finanzminister Markus Söder dazu.

Das weitere Programm sah eine Filmvorführung über die Arbeitsweise des bayrischen Landtags vor und zum Abschluss hatte die Besuchergruppe die Gelegenheit, an einer Plenarsitzung des Landtages zuzuschauen.

Mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken von der Regierungs- und der Abgeordnetenarbeit und von den neusten Entwicklungen im Parlament kehrten die Besucherinnen und Besucher am Abend wieder nach Hause zurück.

Erwin Huber freute sich über den großen Zuspruch und die interessierten Besucher. „Genau diese Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern will ich als Landtagsabgeordneter jederzeit praktizieren.“

Foto: Im Landtag mit Markus Söder und Erwin Huber



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